ANTEILE

 

Ein Genossenschaftsanteil ist kein handelbares Gut wie z.B. eine Aktie; dennoch hat ein Mitglied die Möglichkeit, seinen Anteil „zu Geld zu machen“.

a)      Zum einen kann man den Anteil satzungsgemäß kündigen – man gibt quasi den Anteil an die Genossenschaft zurück. Damit auf die Genossenschaft kein unkalkulierbarer Eigenkapitalabfluss (der Genossenschaftsanteil ist Eigenkapital) mit entsprechenden Konsequenzen zukommt, sieht die Satzung hierfür längere Fristen vor. Der früheste Termin, an dem eine Kündigung wirksam wird, ist der 31.12.2019.

b)      Man kann seinen Anteil auf einen anderen übertragen. Dadurch wird das Eigenkapital der Genossenschaft nicht berührt. Diese Übertragung ist aber nur dann möglich, wenn das Mitglied, das sich von seinem Anteil (oder seinen Anteilen) trennen will, einen Käufer findet; die Übertragung ist ein formaler Akt, der in der Mitgliederliste der Genossenschaft vollzogen werden muss. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird die Mitgliederabteilung der PROKON eG in der Lage sein, solche Übertragungen ordnungsgemäß zu verbuchen.

Der Verein Die Freunde von Prokon e.V. führt Listen von Abgabe- und Übernahmeinteressenten und vermittelt die Kontaktdaten. Es gibt bereits eine Reihe von Genossenschaftsmitgliedern, die ihre Anteile aus persönlichen Gründen verkaufen möchten. Deshalb bitten wir vor allem diejenigen, die an der Übernahme weiterer Anteile interessiert sind, sich zu melden.

Laut Satzung der eG kann ein Mitglied jederzeit, auch im Laufe des Geschäftsjahres, sein Geschäftsguthaben durch schriftlichen Vertrag auf einen anderen übertragen und hierdurch ohne Auseinandersetzung aus der Genossenschaft ausscheiden, sofern der Erwerber bereits Mitglied ist oder Mitglied wird.

Auch kann ein Mitglied sein Geschäftsguthaben, ohne aus der Genossenschaft auszuscheiden, teilweise übertragen und damit die Anzahl seiner Geschäftsanteile reduzieren.

Ein entsprechendes Übertragungsformular steht in Kürze zu Verfügung. In die Übertagung selbst ist der Verein nicht eingebunden.

Interessenten können sich beim Verein melden, und zwar

  • per Email an  Mitgliederbetreuung @Freunde-von-Prokon.de ,   oder
  • per Telefon bei Klaus Wethmar  02534 7119 .

Einige Hundert ehemalige Genussrechtsinhaber konnten im Rahmen des Insolvenzverfahrens nicht in die Genossenschaft eintreten, obwohl sie es wollten. Entweder ist durch den Poststreik ihre Zustimmungserklärung zu spät angekommen, oder die Zustimmungserklärung war nicht korrekt ausgefüllt. Ihnen steht statt Genossenschaftsanteilen die Abgeltungskomponente (Anspruch gegen ein SPV) zu.

Der Vorstand der PROKON eG bemüht sich mit Unterstützung des Aufsichtsrats um eine Umwandlung dieses Anspruchs in Genossenschaftsanteile. Weiterführende Informationen dazu werden die Betroffenen in Kürze von der PROKON eG erhalten.

Zusammenfassung der ersten Beiträge
zum Thema PROKON eG als pdf-Datei  

09. November 2016

Pressemitteilung der PROKON eG vom 9.11.2016

19. August 2016
Pressemitteilung vom 17.8.2016 zur ersten Ausschüttung aus dem SPV.
04. August 2016
Seit Ende Juli liegt der zweite Zwischenbericht der PROKON Abgeltungsgläubiger GmbH vor.
Über diesen Link gelangen Sie auf eine Seite, von der nach Eingabe der vom Insolvenzverwalter vergebenen PIN der Bericht heruntergeladen werden kann.
16. Juli 2016

Mitteilung der PROKON eG vom 15.07.2016

16. Juli 2016
Mitteilung der PROKON eG vom 15.07.2016
28. Juni 2016
Pressemitteilung der PROKON eG vom 24.6.2016
17. Mai 2016

Insgesamt sechs Veranstaltungen kündigt die Genossenschaft für die Zeit vom 24. Mai bis zum 2. Juni an.

Übersicht

18. April 2016
der PROKON eG vom 15.4.2016 .
01. November 2015

Nachdem ein Unternehmen aus der Insolvenz geführt worden ist und zudem eine neue Rechtsform erhalten hat, sind vielfältige Veränderungen und Anpassungen erforderlich, mit denen sich insbesondere der Aufsichtsrat als Eigentümervertreter zu befassen hat. Daher ist es notwendig, dass der Aufsichtsrat, anders als satzungsmäßig festgelegt, derzeit monatlich tagt, um seinen Aufgaben nachkommen zu können; er arbeitet dabei vertrauensvoll mit dem Vorstand der Genossenschaft zusammen.