Pressemitteilungen

 
19. Februar 2016

Mitgliederbefragung - Es geht weiter! Verein wird für den Erfolg des Unternehmens und die Umsetzung der Energiewende arbeiten


Der Verein „Die Freunde von PROKON e.V.“ hat 2015 sein erstes großes Ziel erreicht: Mit der Weiterführung des ehemals insolventen Unternehmens in Form der Genossenschaft „PROKON Regenerative Energien eG“ (PROKON eG) wurde die Zerschlagung von PROKON verhindert. Mit über 38.000 Mitgliedern gehört die PROKON eG zu den größten Energiegenossenschaften in Deutschland.
Nun schaut der Verein, der schon im ersten halben Jahr etwa 10.000 Mitglieder gewinnen konnte, optimistisch in die Zukunft. Der Verein hat eine Mitgliederbefragung durchgeführt. Deren Zweck war zu erfahren, welche Vorstellungen bestehen. 63 % haben geantwortet. Bemerkenswert ist auch, dass etwa ein Viertel der Teilnehmer die angebotene Möglichkeit zur Kommentierung und zur Formulierung eigener Vorschläge genutzt hat. Der Vorstand des Vereins wertet dies als ein hohes Maß an Identifikation der Mitglieder mit ihrem Verein und seinen Zielen.

91 % der Teilnehmer sind Mitglied in der PROKON eG. Weit mehr als 80 % aller Teilnehmer erwarten vom Verein die Vertretung ihrer Interessen als ehemalige Genussrechtsinhaber. 43 % wünschen eine aktive Unterstützung der PROKON eG.

Fast die Hälfte der Befragten engagiert sich im Bereich der erneuerbaren Energien, z.B. als Gesellschafter von Bürgerwindparks, Energiegenossenschaften etc., oder betreibt eigene Anlagen. Dazu passt, dass 48 % die Vernetzung mit anderen für die Energiewende aktiven Organisationen erwarten. 29 % befürworten darüber hinaus politische Aktivitäten mit diesen Organisationen.

Vorstand und Aktive sehen im Ergebnis der Befragung eine Bestätigung der Linie, die bereits in der „Hammer Erklärung“ skizziert ist.

Wolfgang Siegel, Vorsitzender und Gründer des Vereins „Die Freunde von PROKON e. V.“: „Wir sind sehr erfreut über das gezeigte große Engagement unserer Mitglieder und nehmen den uns erteilten Auftrag, weiter für den Erfolg des Unternehmens und gleichzeitig auch für die Umsetzung der Energiewende zu arbeiten, sehr gern an.“

Schon am kommenden Wochenende wird es in Dortmund ein großes „Aktiven-Treffen“ geben. Der Verein wird erörtern, welche Strukturen erforderlich sind, um die erfreulich hohe Zahl neu hinzugekommener Aktiver dauerhaft in die Vereinsarbeit einzubinden.
Pressemitteilung des Vereins vom 15.02.2016